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Gedanken vor der Anschaffung eines Welpen

| Allgemein, Ein Welpe kommt ins Haus | 2. September 2014

Seit mehreren Jahrhunderten schafften Menschen sich die unterschiedlichsten Tiere an, sei es aus Prestige oder einfach nur, um ein Tier als Begleiter zu haben. Hohe Herrschaften hielten gleich mehrere Tiere der unterschiedlichsten Art, nur um zu zeigen, dass sie einen großen Besitz hatten. Oftmals lebten diese Tiere aber nur in Ställen oder Käfigen.

Gedanken vor der Anschaffung eines Welpen

Wer sich in der heutigen Zeit ein Haustier anschafft, sollte vor der Anschaffung genau überlegen, aus welchem Grund diese Anschaffung erfolgen soll. Tiere brauchen auch Futter und Pflege. Da kommt die Frage auf, ob man dafür überhaupt geeignet ist.

In einer großen Studie haben Wissenschaftler festgestellt, dass Kinder mit Haustieren deutlich weniger aggressiv sind und ein größeres Verantwortungsbewusstsein haben. Wenn Kinder ihre Eltern bitten, dass sie ein Haustier haben möchten, sollten sich Eltern und Kinder zusammensetzen, um zu überlegen, was für oder gegen ein Haustier spricht. Vögel leben meistens in Käfigen und werden nur herausgenommen, um dein Käfig richtig sauber zu machen.

Hasen, Meerschweinchen und Co. benötigen ein Gehege oder Stall, aus dem sie nicht einfach weglaufen können. Hund oder Katze sind in den Haushalt integriert und können den Besitzern auch viel Freude bereiten. Kinder und Eltern sollte bewusst sein, dass mit der Anschaffung eines Tieres auch neue Aufgaben erledigt werden müssen.

Ein Hund soll es sein

Ist die Familie bereit, mit dem Hund mehrmals am Tag Gassi zu gehen, auch wenn es regnet oder schneit? Ist man bereit, die Hinterlassenschaften eines Hundes aufzunehmen, in eine Tüte zu packen und diese hinterher entsorgen? Wer geht mit dem Tier zum Tierarzt, und wer sorgt dafür, dass für den Hund alles Notwendige vorhanden ist?

Bei einer alleinstehenden Person ist dies einfach zu beantworten, denn der Hund soll hier über die Einsamkeit hinweg helfen und dem Besitzer eine Aufgabe und Verantwortung geben. Doch bei Kindern sieht dies alles anders aus. In der ersten Zeit, wo der Hund da ist, werden sich die Kinder überschlagen, mit dem Hund Gassi zu gehen, sobald die Hausaufgaben erledigt sind. Hier können sie ihren Bekannten zeigen, dass sie schon viel Verantwortung übernehmen können. Nach einer gewissen Zeit möchten viele Kinder allerdings auch wieder mehr Freizeit haben, dann bleiben die ganzen Aufgaben an den Eltern hängen.

Bedenken sollte man auch, dass jedes Tier alt wird und im Alter weitaus mehr Krankheiten auftreten können. Ist man überhaupt in der finanziellen Lage, die entstehenden Kosten zu tragen?

Das fängt bei der Hundesteuer an geht über das Futter und weiter bis hin zu den Tierarztkosten, welche direkt nach der Behandlung beglichen werden müssen.

Hat man alle notwendigen Fragen erörtert, kommt es dann noch auf die Rasse an. Manche Hunde müssen mehrmals am Tag rennen, sodass ein Fahrradgeschirr angeschafft werden muss. Bei kleinen bis mittleren Hunden muss die Leine lang genug sein, damit das Tier aus ein wenig mehr Auslauf hat.

Dann kommt noch die Frage, ob es ein Welpe, ein Hund von einem Züchter oder ein Hund aus dem Tierheim sein soll. Welpen müssen Tag für Tag neue Aufgaben lernen, was bis zu einem Jahr dauern kann.

Der Züchter möchte für den Hund auch mehr Geld haben, damit seine Unkosten gedeckt sind. Reinrassige Hunde sind noch etwas teurer. Wer einen Hund aus einem Tierheim haben möchte, sollte ruhig über einige Wochen den Hund täglich holen, um zu sehen, ob sich Hund und Menschen überhaupt vertragen können. Als letzte Frage sollte noch beantwortet werden, wohin mit dem Hund im Urlaub. Nicht jedes Urlaubsdomizil gestattet Hunde.

Sind alle Unklarheiten beseitig, kann man viel Freude mit dem neuen Familienmitglied haben.

Bildquelle: © Depositphotos.com/a_taiga und Depositphotos.com/milinz

  

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